Red Hat, der weltweit führende Anbieter von Open-Source-Lösungen, hat die ab sofort verfügbare Version 5.1 der JBoss Enterprise SOA Platform um Data-Services-Funktionen erweitert. Als einer der zentralen Bestandteile der JBoss Enterprise SOA Platform 5.1 bietet die JBoss Enterprise Data Services Platform 5.1 eine umfassende Lösung zur Datenintegration und Datenvirtualisierung. JBoss Enterprise Data Services enthält leistungsstarke Tools, mit denen auf die unterschiedlichsten Datenquellen zugegriffen werden kann. Die so ermittelten Daten werden zusammengefasst und stehen dann als komfortabel einsetzbare Services für andere Applikationen und Geschäftsprozesse zur Verfügung. Da die Datendienste wiederverwendbar sind, können Entwickler schneller neue Lösungen zur Bereitstellung entscheidungsrelevanter Informationen erstellen.
"Die Zusammenführung und Synchronisation von Daten aus den unterschiedlichsten Quellen ist nach wie vor eine große Herausforderung für Unternehmen", sagt Craig Muzilla, Vice President und General Manager der Middleware Business Unit bei Red Hat. "Die JBoss Enterprise Data Services Platform 5.1 ist eine flexible, standardbasierte Integrations- und Datenvirtualisierungslösung. Sie nutzt die Applikations- und Datenintegrationstechnologien der JBoss Enterprise SOA Platform und ermöglicht Unternehmen, ihre vorhandenen Datenbestände effizienter für geschäftskritische Applikationen einzusetzen."
Jedes Unternehmen nutzt für unterschiedliche Applikationen eine breite Vielfalt von Datenquellen und -formaten. In vielen Fällen sind diese Daten starr mit einzelnen Applikationen verbunden, was die Flexibilität des Datenzugriffs sowie die Überwachung der Datenqualität und der Compliance-Anforderungen erschwert. Die enge Kopplung von Daten und Applikationen führt zu redundanten Datensilos für jede Applikation und sie widerspricht der Agilität und den Kostenersparnissen, die eine Service-orientierte Architektur (SOA) verspricht. Die JBoss Enterprise Data Services Platform 5.1 löst diese Probleme durch eine parallele Virtualisierung der verschiedenen Datenquellen. Über den Enterprise Service Bus (ESB) der JBoss Enterprise SOA Platform stehen die aggregierten Informationen dann anderen Anwendungen zur Verfügung.
Weitere Neuerungen der JBoss Enterprise SOA Platform 5.1 auf einen Blick:
- Apache CXF Web Services Stack
- JBoss Developer Studio 4.0, mit neuen SOA-Tools für den ESB und die Datenvirtualisierung
- eine Demoversion von WS-BPEL, die Service Orchestration bietet
- eine Demoversion des Apache Camel Gateway, ein weit verbreitetes Enterprise Integration Framework, dessen Adapter damit auch in der JBoss Enterprise SOA Platform zur Verfügung stehen
- aktualisierte Zertifizierungen für Red Hat Enterprise Linux 6, Windows 2008, JDK und andere.
Mit der Unterstützung für Data Services setzt die JBoss Enterprise SOA Platform die JBoss Open Choice Strategy konsequent um. Red Hat bietet damit eine breite Auswahl an Integrationsarchitekturen, Messaging-Plattformen und Deployment-Optionen, ohne die Unternehmen an einen einzelnen Hersteller oder ein monolithisches System zu binden. Die JBoss Enterprise SOA Platform 5.1 und die JBoss Enterprise Data Services Platform 5.1 bauen auf den vorhandenen Technologien wie Enterprise Application Integration (EAI), Event-Driven Architecture (EDA) und Datenvirtualisierung auf. Gemeinsam entstehen so die Fundamente für künftige Integrationsparadigmen wie die Koordination von Clouds, hybriden und On-Premises-Lösungen, die Daten, Services und Applikationen einbinden.
Mit der Verfügbarkeit der JBoss Enterprise SOA Platform 5.1 bietet Red Hat auch eine neue, zweitägige Schulung zum Thema "JBoss Enterprise SOA Platform - ESB-Implementierung" an. Zielgruppe sind Entwickler, die mit JBoss Developer Studio und der JBoss Enterprise SOA Platform Applikationen erstellen und integrieren.
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